Früher und Heute...
 

Zimmerling – Früher
Zimmerling wurde am 12.12.1966 in der beschaulichen Hansestadt-Rostock als kleiner Bassist geboren. Und wie sollte es anders sein, der Vater war natürlich auch Musiker oder besser, auch Bassist.

Die Gitarre
Zimmerling hatte aber eigentlich gar keine Lust Bass zu spielen und klimmperte vor dem Kinderzimmerspiegel ständig Beatlesklassiker auf den Federballschlägern seiner Eltern. Sein Vater hatte Erbarmen und schenkte ihm zum 12. Geburtstag eine alte zerschrammte Konzertgitarre. Die 3 wichtigen Akkorde C, F (ohne Barre) und G-Dur wurden erlernt und geübt. Die Karriere konnte beginnen.

Mangels Erfolg schob Zimmerling seine Gitarre kurz nach dem 13. Geburtstag unter sein Kinderzimmerbett. Dort blieb sie dann auch bis zu seinem 15. Geburtstag.

Dann holte er sie immer mal wieder sporadisch raus um sich einen neuen Akkord beizubringen und nebenbei ein paar Schulfeste zu untermalen. Ab und zu gab es dann auch mal hier und da einen Preis für seine qualitativ mäßigen kulturellen Darbietungen.

Der Bass 
Mit 14 Jahren wurde Zimmerling von einem gleichaltrigen Virtuosen aus der Parallelklasse seiner Schule angesprochen. Der suchte noch einen Bassisten für seine Band „Electric Fire Birds“ kurz „EFB“.

In einer Band spielen ist immer gut und kommt bei den Mädels gut an, dachte er sich und stieg kurzerhand als Bassist ein. Das war dann so um 1982.

Zimmerling zeigte sofort Führungsqualitäten und schmiss nach der 2. Probe den Sänger und den Drummer raus. Die Band wurde umbesetzt und der Zimmerling setzte sich bei dieser Gelegenheit gleich selbst als Sänger in Szene.

Die erste erfolgreiche Band
1983 wurde die Band dann umbenannt in „Rosa Rock“. Ein Meilenstein ostdeutscher Rockkultur wurde geboren.

Rosa Rock holte dann jede Menge Preise. Von der beliebtesten Band bis zur besten Newcomerband der DDR und auch die Charts waren vor Rosa Rock nicht sicher...

Es folgten natürlich auch die obligatorischen Medienpräsentationen in allen erdenklichen Formen. Somit war das Thema „Mädels“ für Zimmerling kein Problem mehr. Alle wollten gerne...

Die Ausbildung
Der Zimmerling war zu dieser Zeit ein guter Bandbassist und mittelmäßiger Sänger. Aber das reichte irgendwie nicht, um wirklich von einem guten Handwerk zu sprechen.

Ergo besuchte er ab 1985 das Konservatorium in Rostock um seinem Bassspiel etwas konservatives zu geben. Er lernte ein paar Noten und wie man damit umgeht. Seine Sangeskünste stabilisierte er dann in Form von Schnellkursen an der Musikhochschule seiner Heimatstadt.

Die Wende 
So hätte das eigentlich alles weitergehen können aber dann kam ja 1989 auch für den Zimmerling die Wende.

Da ja sein Vaterland praktisch über Nacht aufhörte zu existieren, entschloss er sich, sein Glück im Land der untergehenden Sonne zu suchen und zog im Januar 1990 nach Kiel.

Dort pachtete er erstmal eine Campingplatzkneipe, um den Brüdern und Schwestern nicht als Bittsteller auf der Tasche zu liegen. Nach einem halben Jahr gab er aus Mentalitätsgründen verzweifelt auf und zog für 6 Monate nach Greena in Dänemark um wieder unter normalen Menschen zu leben.

Dort lernte er dann den Deutsch-Dänischen Gastronomen Christian Rothe kennen welcher sich als Szenekenner entpuppte. Bei ausgiebigen Sessions mit Musikern aller Nationalitäten fasste Zimmerling wieder Mut zur Musik und zu seiner neuen Heimatstadt Kiel und zog voller Mut wieder zurück nach Kiel und probte sich dort erfolglos durch diverse Proberäume.

Neue Bandheimat
1992 begann Zimmerling dann seine Tätigkeit als Basslehrer. Dieser Schritt sollte sich als richtig erweisen. Auf seine erste Annonce meldeten sich nämlich keine Schüler, sondern diverse Bands aus Schleswig-Holstein.

Nach einem akribischen Auswahlprozess, stieg Zimmerling bei „Jack Mc Tiger“ als Bassist ein und machte seine ersten und wichtigen Erfahrungen mit Bluesrock. „Jack Mc Tiger“ entpuppte sich wiederum  als Glücksfall. Endlich wieder eine Band, welche Konzerte gab und nicht im Proberaum versauerte.

Jack Mc Tiger tourte mit vielen Größen der Blues- und Rockmusik wie z.B. mit Alvin Lee von „Ten Years After“ oder den Altalkoholikern von Uriah Heep, um hier nur einige zu nennen sowie durch tausende von Dorfkneipen und Zimmerling durfte sogar noch viele legendäre Festivals wie z.B. das legendäre Loreleifestival als Musiker miterleben.

Sein erstes Konzert in Kiel gab der Zimmerling mit seiner Band standesgemäß in der Ostseehalle vor 11.000 Menschen als Support für die in den 90igern angesagte Band „Illegal 2001“. Dieses Konzert erschwerte ihm einen vernünftigen Karriereaufbau in Kiel, da es ab jetzt ja nur noch abwärts gehen konnte, Zumindest was die Hallengrößen betraf.

The long way to the top
Zwischendurch bildete sich Zimmerling fleißig als Bassist weiter. Er erkannte rechtzeitig, dass es keinen Sinn macht, dem Schüler nur eine Stunde voraus zu sein.

Er verbesserte sein lausiges Blattspiel nach Noten und besuchte Workshops angesagter Kollegen. Dort kuckte er sich so Einiges ab und wurde zu einem Schleswig-Holsteinischen Lokalmatador, der alles so ein bisschen spielen konnte aber nichts wirklich richtig gut. Außer... außer rocken, ja das konnte der Zimmerling und wie eine Band funktioniert hatte er auch schon lange begriffen.

1994 herrschte dann Bassistennotstand in Kiel und Umgebung. Alle guten hatten Kiel den Rücken gekehrt und wanderten nach New York oder Hamburg aus oder ließen sich als Musiker verbeamten. Auf einmal hatte der Zimmerling eine ganze Menge zu tun, mehr als ihm lieb war. Er kaufte sich deshalb erst einmal einen Anrufbeantworter.

Jack Mc Tiger wurde Anfang 94 umbenannt in „Timmsen un sien Lüüd“ (Plattdeutsch) und ab sofort wurde im besten Werner-Comic-Stil gerockt. Zimmerling wechselte auf den Kontrabass. Der klang tiefer, ließ sich schwerer tragen und spielen und stellte eine neue Herausforderung dar. Der rockende Kontrabass wurde mit diesem Schritt zu seinem Markenzeichen.

Ende 1994 gründete Zimmerling mit dem Hamburger Bassisten Carsten Börk das Bassduo „DoubleBass“ um die Flitzefingerfetischisten ruhig zu stellen. Die Kieler Presse läußerte sich damals wie folgt: „Nachdem das Konzert vorbei war, wussten wohl alle, warum Gott die Gitarre erfunden hat.“

Die schönste Zeit
Seine Laufbahn als Bassist, Sänger und Lehrer führte steil nach oben. Dabei versuchte Zimmerling normal zu sein und nett zu bleiben. Das gelang ihm auch und sein Freundeskreis wuchs ein wenig. Ergo lernte er jetzt auch in Kiel Musiker kennen, die Ahnung von Musik hatten. Der Kieler Ausnahmedrummer Tim Engel holte ihn dann zu „ArtBeat“, einer krassen Kieler Combo, welche versuchte, in die Fußstapfen von David Bowie und Peter Gabriel zu treten. Tolle Musik, tolle Kollegen und die wohl schönste Zeit in Kiel.

Der Lehrer und die Bigband
Mittlerweile bekam der Zimmerling auch Lehraufträge an Musikschulen des Landes S-H und lebte sich so richtig in ihm ein. 1995 wurde er dann vom legendären Dieter Mayer (James Last aus Rendsburg) aufgefordert, in seiner Bigband (Mayers-Bigband) zu spielen. Das tat er dann auch allerdings als Kontrabassist im Streicherensemble der Bigband. Jetzt begriff er auch endlich, warum es eine eindeutige Trennung zwischen U- und E-Musik geben muss. Diese Erfahrung geriet dann auch zu einem eher gruseligen Kapitel.

Studiofeeling
1996 stieg er dann zum Bigbandbassisten ab und begleitete diverse Bigbands. Zimmerling lernte aber auch in diesem Jahr wieder ein paar nette und kompetente Musiker kennen, welche ihn in die Studiomusikerszene pressten. Ach Gott, schon wieder eine neue Erfahrung. Ab jetzt konnte er nicht mehr so tun, als ob er was könnte sondern musste es auch beweisen. Das klappte wohl ganz gut. Jedenfalls hat er nichts Anderes vernommen. Für Was und für Wen er nun alles so gebasst hat, findet Ihr unten am Seitenende.

Der Kleinunternehmer
Im Mai 1996 hatte es der Zimmerling satt, immer alleine zu unterrichten. Ausserdem fand er es mittlerweile nicht mehr lustig, dass Horden von Schülern durch seine kleine 3-Zimmerwohnung trampelten. Er nahm allen Mut zusammen, setzte sich hin und entwickelte ein Konzept für eine kleine Musikschule der völlig neuen Art. Das Konzept wurde verfeinert und fast bis zum Ende durchdacht. Jetzt fehlte nur noch das nötige Startkapital. Er kaufte sich einen schrecklich lindgrünen Rockstaranzug, der überhaupt nicnt zu seinem Tient passte und stiefelte zu diversen kieler Banken, welche ihn natürlich freundlich aber unverrichteter Dinge wieder der Drehtür verwiesen. Aber der Zimmerling gab nicht auf. Im Februar 1997 eröffnete er folglich die erste Rock & Pop Schule Deutschlands in Kiel. Dieses Schulkonzept sollte eine Erfolgsgeschichte werden aber dazu später...

Ende der Dorfrockära
Die Band "Timsen un sien Lüüd" wurde für den Zimmerling zu einer Belastung. Das ständige Proben von drei Schunkelrockakkorden und die damit verbundene Fahrerei zum Probenraum nach Alt-Bennebek bei Kropp (Kropp liegt bei Schleswig und Schleswig zwischen Kiel und Flensburg) wollte er so jedenfalls nicht mehr hinnehmen. Folglich kam es zum Bruch mit der Band aber auch weil sein Musikgeschmack eindeutig nicht mit verrockten Schlagern wie z.B. "An der Mordseeküste" vereinbar war. Ausserdem forderte die gerade gegründete Schule seine volle Aufmerksamkeit.

Ein Höhepunkt
Im April 1997 gründete er mit dem Drummer Tim Engel, dem Gitarristen Wolfgang Meis, dem Percussionisten Sönke Liethmann und dem Kieler Pianisten Georg Schroeter die TwoRemarks-Band. TwoRemarks waren ursprünglich ein kongeniales Gesangsduo bestehend aus Mark Smith und Reiner Bublitz, welches zu dieser Zeit den Norden der Republik aufmischte. Jetzt verstärkt durch eine Band, sollte in den folgenden Jahren auch noch etwas passieren, was für alle Beteiligten als eine große und einzigartige Erfahrung in Erinnerung bleiben sollte.
Die Band wurde dann immer wieder umbesetzt bis die Stammbesetzung bestehend aus Mitsch Knauer (Keyb.), Tim Engel (Drums), Jochen Topp (Perc), Hauke Kliem (Git) und dem Zimmerling (Bass) stand. Nicht zu vergessen die beiden Hauptakteure Mark und Reiner.
Mit dieser Truppe schaffte es der Zimmerling sogar mal wieder in die deutschen Charts. Der Musikchef des NDR Schönagel betietelte diese Band sogar als besten englischsprachigen Act Norddeutschlands. Na ja, was immer das heißen mochte. Jedenfalls wurde auch diese Band ein Opfer der raubtierhaften Phonoindustrie und im März 2001 löste sich diese geniale Combo mangels commerziellen Erfolgs auf.

Der Exportschlager
Im Dezember 1999 kam es beim Revanchistentreffen von Ex-Mitgliedern der RosaRock-Band in Rostock zu einem denkwürdigen Gespräch zwischen Jack Hänsel und dem Zimmerling. Das Ergebniss dieses Dialoges war eine weitere Rock & Pop Schule in Rostock. Am 1.1.2000 war es dann soweit und die RPS-Rostock wurde eröffnet. Weitere folgten im Jahr 2004 in Schwerin und Lübeck und im Sommer 2006 auch eine in Berlin. Nicht das jetzt jemand denkt, der Zimmerling wäre ein Musikschulscheich. Nein, im Gegenteil. Hätte er Geld verdienen wollen, hätte er eine Eisdiele aufgemacht oder am Kieler Strand Pommes rot-weiß verkauft...

Ein neuer Anlauf
Nun hatte der Zimmerling das erste Mal in seinem Leben keine feste Band mehr. Ein unhaltbarer Zustand! Zusammen mit weiteren Restbeständen der TwoRemarks-Band und der kanadisch-guatemaltekischen Sängerin Mo Casal gründete er deshalb im Frühjahr 2001 die MoBand. Aber auch hier das gleiche Bild: Kein Erfolg und nach einem Jahr war es vorbei mit einem neuen Anlauf.

Der Bandhopper
Zum Glück sind Bassisten in Deutschland Mangelware und so wurde der Zimmerling ab Mai 2002 zum Bandhopper. An dieser Stelle eine Aufzählung zu beginnen wäre müßig. Jedenfalls spielte er für fast Alles und für fast Jeden von Tanzmusik über Top 40 bis Tourneebegleitungen von Kiel über Klein Schwaß bis Michigan. Dabei hatte der Zimmerling immer über die Projektmugger gelacht und nun war er selber einer.

Mit kurzen Haaren
Völlig als Muggenprojekthopper zu enden war nie Zimmerlings Ziel. Also musste sich wieder etwas ändern. Erst einmal mussten die mittlerweile sehr langen Haare ab. Von hinten Claudia Schiffer und von vorne Der Alte Fritz. Das sah albern aus. Ausserdem war Zimmerlings Stirn auch schon fortgeschritten hoch gewachsen. Auf diesen Imagewandel folgte dann auch der Sinneswandel. Ab sofort arbeitete er fast nur noch an eigenen Musiken und gelegentlich als Studiobassist. Das war dann so gegen Ende 2003.

Die Theaterbühne
Im Oktober 2003 lernte der Zimmerling über seinen Freund und Kollegen Torsten (Nico) Nicolaisen die Schauspielerin Kati Luzi Stüdemann kennen. Es funkte sofort (beruflich versteht sich) Zusammen entwickelten die Beiden die Revue Heimat reloaded-Die Mugge und das Improtheater Heimat reloaded-Erinnerungssport. Beide waren ja gelernte Ostler und konnten die fürchterlich grasierende Ostalgiewelle nicht mehr ertragen. Daher verstehen sich diese Programme als Anti-Ostalgie. Im Oktober 2004 war dann Premiere am Theater-Kiel. Selbstredend wurden die Stücke ein voller Erfolg. (siehe auch Stimmen aus dem Blätterwald)

Mut zum Solo
Im regenerischen November 2002 fing Zimmerling an, Kurzgeschichten über das Musikerdasein in der DDR zu schreiben, um irgendwann einmal ein Buch mit dem Namen "irgendwas ist immer" zu veröffentlichen. Sozusagen als morbides Gegenstück zu "Fleisch ist mein Gemüse" von Heinz Strunk. Im Dezember 2004 entstand dann die Idee, diese Kurzgeschichten für die Bühne um zu schreiben und ein Programm gleichen Namens auf die Bühnen der Welt zu heben. Gedacht, getan und im Dezember 2004 entstanden die ersten Songs zum Programm. Er arbeitete mit Volldampf und im Oktober 2005 fand dann die Premiere des fast dreistündigen Programms "irgendwas ist immer" in Kiel statt. Selbstredend mit Erfolg, obwohl die Kieler Presse kritisch äußerte, dass man vom Zimmerling "mehr" gewohnt sei... Na ja, der Prophet... Es folgten Gastspiele allerdings nur auf norddeutschen Bühnen. Das Programm wird seitdem ständig verfeinert, verbessert und erweitert.

Faltenpflege
Noch mehr Mut diesmal mit Halbglatze und Falten
Im Mai 2008 fing der Zimmerling mit der Planung zu seinem neuen Soloprogramm an. Das Programm heißt Willkommen im Hotel Plem Plem und ist eine musikalisch-satirische Reise durch eine deutsche Kurlandschaft. Die Premiere ist im ersten Halbjahr 2009 geplant. Durch den unangenehmen Stress als Leiter von zwei Musikschulen, hat sich der Zimmerling darüber hinaus mutig entschlossen, die Rock & Pop Schule in Kiel zu verkaufen. Vielleicht glättet sich so sein Gesicht wieder. Für den Haarwuchs kam dieser Entschluß leider zu spät. Jetzt hat der Zimmerling zwar weniger Euros in der Tasche aber endlich wieder Zeit für Kreativität und zum Unterrichten. Auf geht`s ins Jahr 2009.

Und wieder die Theaterbühne
Auch das Bühnenstück Heimat (re)reloaded wird in 2009 wieder belebt. Uns erwartet ein Ereignissreiches Jahr 2009. Immerhin fiel vor 20 Jahren die unseelige Kletterwand an der innerdeutschen Grenze. Die Welt freut sich jetzt wieder auf Ossigeheimnisse...

Musik, Musik, Musik
Das Sesselpupsen als Musikschuldirektor ist gerade erst Vergangenheit, da setzt die neugewonnen Freiheit gleich ihr Potential frei. Zwei Projektbands grooven in 2009 unter zuhilfenahme der Bassfrequenzen aus Zimmerlings Bassbox. "harDholz" eine Kieler Band mit Markus Zell, Christian Muß und Jens Tolksdorf. Graf-Zahl-Mugge auch Jazzrock genannt vom feinsten. Prädikat: sehr sehr hörenswert.
Und da der Zimmerling auch endlich wieder sein eigentliches Hauptinstrument den Elektrobass künstlerisch bearbeiten will, ist er auch noch gleich bei "TinaZAHRT" eingestiegen. Hochreine Improvistation mit Heiko Klotz, Björn Lüdtke und Jens Tolksdorf. Mutig, mutig!

Ein Meilenstein
Während der Zimmerling noch rätselt, wie er es anstellen soll mal wieder die Treppe raufzufallen, klingelt das Telefon. Die Band "Godewind" braucht dringend einen Bassisten und Sänger mit "Arsch in der Hose". Nach einiger Bedenkzeit sagte der Zimmerling zu und nun hat er wieder eine wirklich feste Band, welche zudem auch nicht gerade unbekannt ist.

Ach Gott, er kann es nicht lassen!
Ähm, was soll man dazu sagen? Der Zimmerling wird einfach nicht Altersweise. Musik bis über beide Ohren und eigentlich genug zu tun. Aber, wenn nach dem Gang zum Zigarettenautomat die Gage weg ist muss man was tun. Also doch wieder ne Musikschule gründen...
So puzzelte sich der Zimmerling am 17.September 2011 wieder eine Musikschule zusammen. Diesmal die Rockschule-Russee. Eine kleine aber sehr feine Schule. Klasse statt Masse! Mal sehen und hören...

Selbst ist der Mann
Man o man... es wird immer komplizierter, gute Gigs zu organisieren...stöhnte der Zimmerling und war innerlich aufgewühlt, da mittlerweile die musikalische Champions League der ansäßigen Regionalliga die Bühnen wegfrisst. Er will sagen, da wo vor noch ein paar Jahren die Gundersheimer Gesichtsbaracken zum Frühschoppen aufspielten, tummeln sich heute die Stones oder Madonna. Na gut, es wird also schwieriger gute Gigs zu booken. Deshalb nimmt der Zimmerling das jetzt selbst in die Hand und gründet im nasskalten Herbst 2012 die Künstleragentur "Metronom". Ab jetzt müssen sich die Stones warm anziehen!

Heute
Ja Godewind... Was müsste man eigentlich investieren, um heute einer Band deutschlandweit einen Namen wie Godewind zu verschaffen? Sicher eine Summe mit 6 Nullen. Apropos Nullen: Was ist los in Deutschland? Unsere Jugend wird gerade von den Helene Fischers und Xavier Naidos dieser Welt sturmreif gesungen. Da muss der Zimmerling was gegen tun!
Durch den frühen Tod des Godewindfrontmannes Larry Evers im Frühjahr 2014 ergibt sich für Godewind und damit auch für den Zimmerling zwangsläufig eine neue Perspektive. Der Zimmerling rückt nun als Songschreiber bei Godewind nach. Mal schauen... 1. Ziel wird es sein: Menschen mit Musik und Inhalten zu begeistern und eben keinen
Jammer-Spaßpop als Opium zu verabreichen.
Wünscht dem Zimmerling gaaanz viel Glück bei dieser Unternehmung!


Neues folgt!
Bis bald Euer Zimmerling

Bands 1990 – 2009
MoBand # Two Remarks # ArtBeat # What Else # Timsen un sin Lüüd # Jack Mc Tiger # Mayers Bigband # Magic Bigband # Brooke Rossow-Band (USA) # Jatz # Kieler Solonorchester # Tony Sheridan-Band (Ex-Beatle) # Roy Harrington-Band (Spencer Davis, G. Conners) # Ramba Zamba (Marching) # The Remnanz # Steinberg Virtual-Band u.a. mit Bobby Kimball (Toto) # Heimat-Reloaded # Solotour "irgendwas ist immer" # Mobago # Solotour "Hotel PlemPlem" # Godewind # TinaZAHRT # LessWasNone # HarDholz
 
 
Discographie 1994 – 2010
# MoBand - The first cut # Brooke Rossow - Something About # ArtBeat - Incipit
# Two Remarks - Flying high # Two Remarks - White Christmas # Two Remarks - Live Studio 1 NDR # Godewind - Weiße Nächte # Timsen & sin Lüüd - Rud ins Land
# Mayers Bigband - Mayers Bigband # Jack Cook & Marc Breitfelder - Amsterdam Tales # M. Breitfelder & J. Donaho-Take the Butchers Knife # The Remnanz - A Good 1 # Tonix (u.a. Surfvideos) # Mobago - Points of view # Hotel PlemPlem # Godewind - Ein Stück Weihnachten # Godewind - Sommerreise # Ich bin ne Deutschrockband - Für ewig alles neu

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